Von der Rolle

Guter Vorsatz dann doch schlecht ausgeführt: vergeblich habe ich diese Woche versucht einen Arzt wegen meiner Atemwegserkrankung aufzusuchen. Meine Hausarzt-Kandidaten entpuppten sich allesamt als Google-Geister und/oder glänzten mit geänderten Sprechzeiten.
Draußen ist es kalt, drinnen zwar auch, aber dafür ein wenig heller. Irgendwas muss passieren und außerdem ist es ja schon irgendwie bequemer in den eigenen vier Wänden seine Beine auszuschütteln.
Rolle

 Also fix die Rolle im Wohnzimmer aufgebaut, Rennrad eingespannt und eine Stunde locker gestrampelt. Konditionsmässig merkt man, dass ich nun wochenlang keinen Sport mehr gemacht habe. Viel zu hoher Puls trotz viel zu geringer Anstrengung. Ein Wunder, dass mich mein von Weihnachtsleckereien geschwängerter Bauch noch nicht beim Treten behindert. Ziel war es die 90 Umdrehungen pro Minute im Schnitt zu halten.

Training auf der Rolle hat immer etwas langweiliges an sich. Klar, die Zeit kann versüßt werden, wenn man nebenbei eine Beschäftigung nachgehen kann. Einen Film schauen z.B. oder eine Serie. Aber im Endeffekt ist dies nie etwas ganzes oder halbes. Eine Ausnahme bildet für mich da das Intervalltraining. Bis ich damit aber wieder richtig anfange wird noch ein wenig Zeit sinnlosen Kurbelns vergehen.
Dies gesagt: es wäre sicherlich sinnvoll, wenn jede Rolle mit der Möglichkeit ausgestattet wäre, selbst Strom zu erzeugen. So wird immerhin der Raum beheizt.

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