Brötchenrunde im Kottenforst

Wegen einer Verabredung zur Mittagszeit standen wir beiden Spätaufsteher ein wenig unter Zeitdruck um unseren Plan “nochmal schnell in den Wald, ein paar Höhenmeter einüben” in die Tat umzusetzen.
Ruckzuck also aus dem Bett gesprungen, Zähne geputzt, Laufsachen angezogen und ab ging die Post. Es wurde nichtmals unseren Laufuhren genügend Zeit gegeben den GPS Empfang vernünftig zu initialisieren.
Wegen meiner Matschwanderung am Donnerstag, ging es diesesmal auf der asphaltierten Straße in den Kottenforst. Die Steigung ist relativ uneinheitlich, etwas angenehmer als der direkte Lauf durch den Wald, aber grundsätzlich noch anstrengend genug um spätestens oben zu wissen, was man getan hat. Da die Zeit drängte, ging es sofort wieder runter nach Bonn. Diesesmal auf einem Trail, der im Sommer noch von umgefallenen Bäumen versperrt war. Da ich auf dem Weg hoch Holzarbeiter sah, war ich voller Hoffnung, dass die Zuständige Stelle hier die Trails von umherliegenden Baumstämmen mittlerweile befreit hätten – haben Sie leider noch immer nicht. Auf der Strecke runter erwartete uns so neben ein von Blättern bedeckter Matschweg auch noch der ein oder andere Baumstamm, der erklettert werden musste.

Running kottenforst 18.01.2014, Elevation
Wieder in der Stadt hielten wir noch kurz beim Bäcker ein Päuschen ein um uns noch mit leckeren Brötchen für den Tag zu versorgen – eine hervorragende Idee.

Es ist insgesamt eine kurze, aber auf seine Art auch schöne Runde gewesen. Demoralisierend war nur der falsch eingestellte Auto-Stop der Forerunnerin meiner Freundin, der uns berghoch immer wieder signalisierte, dass wir doch eigentlich stehen würden.

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