Natursteig Sieg Etappe 8 – Von Burg Windeck nach Au (Sieg)

Wie aus dem vorherigen Bericht zu entnehmen, startet die Etappe hier 1-2 km hinter Burg Windeck.
Gleich zu Anfang der achten und somit letzten Etappe  nimmt die Schönheit des Siegsteiges wieder zu. Anteil daran hat vielleicht auch das Stückchen Nadelwald, welches eine gewisse Ruhe auszustrahlen weiß.  Man nähert sich nach einiger Zeit schnellen Schrittes einem asphaltierten Zuweges zu einem Sportplatz, der zu einer extra Runde einlädt. Wir bevorzugten es lieber auf dem Siegsteig zu bleiben. Dieser trug uns über eine kleine Aussichtsstelle, von der man eine der Siegschleifen erkennen konnte auch wieder bergab. Keine fünf Minuten später waren wir also wieder unten und wurden von einem der Highlights der achten Etappe erwartet. Eine Flußüberquerung via Steinfelder.

Wegweiser Etappe 8 Nadelwald Lust auf eine Extrarunde
Blick auf eine Siegschleife Der Fluß wird über Steine überquert  Flußüberquerung

Nach diesem Highlight kommt man recht schnell zu einem Verkehrskreisel, wo die L233 in die B256 übergeht. Als Läufer wechselt man an dieser Stelle nur die Straßenseite ehe es auch wieder  steil in den Wald geht. Abermals werden die Mischwälder durch Tannenwälder gebrochen und man muss wiederum aufpassen, dass man weiter oben an der Kuppe die richtige Abzweigung nach rechts läuft, da ein breiterer Weg zum Verlaufen einlädt.

Siegsteig Etappe 8 - Aufstieg am Kreisverkehr Siegsteig Etappe 8 - und nun?! Siegsteig Etappe 8 - Hier geht es lang

Läuft man richtig, dann geht der Siegsteig nun wieder herunter zur Bundestraße, die tangiert man aber wiederum nur um links an einem blauen Haus vorbei in Richtung Wald abzubiegen. Von da an erwartet einen wiederum ein recht langer Anstieg, der erst an einer Holzhütte endet.  Hier haben wir uns auch das erste Mal verlaufen, obwohl der Siegsteig gut ausgeschildert nach rechts verweist, haben wir – noch völlig außer Puste – eine Extrarunde nach links “Auf der Brache” entlang gedreht.

Es geht an einem blauen Haus vorbei Siegsteig Etappe 8 - Am blauen Haus entlang Siegsteig Etappe 8 - Misch- und Nadelwälder Siegsteig Etappe 8 - Ende des Aufstieges.

Der richtige Weg mündet hingegen kurze Zeit später auf die Kohlberger Straße und man biegt dann in den Talweg ab. Dort heißt es dann weiterhin die Augen offen halten um den Siegsteig nicht zu verlassen.  Es folgt ein recht eintöniges Stückchen Waldlauf hinab zum Restaurant Bachmühle.  Dort erwartet einen das m.E. härteste Stück der Tour: Steil gewinnt man wieder in kürzester Zeit sämtliche Höhenmeter, die man bis hierhin verloren hat. Immerhin werden die anstrengenden Gedanken vom Anblick eigenartiger Bepilzungen geschlagener Baumstämme abgelenkt und nach gut 80%-90% der fast alpinen Steigung, gibt es die Gelegenheit an einer Bank eine kleine Pause zu machen und die Aussicht zu genießen. Meine Freundin zog es jedoch abermals direkt weiter und so liefen wir nach oben durch um von schlammigen und breiteren Wegen wieder in empfang genommen zu werden.

Siegsteig Etappe 8 - In Richtung Bachmühle Siegsteig Etappe 8 - Kurz vor der Bachmühle Heftiger Aufstieg bei der Bachmühle Aussichtspunkt Bachmühle Pilzkunstwerke am Aufstieg Bachmühle

Der Weg führt nun ohne größere Anstrengungen, aber auch ohne größere Sehenswürdigkeiten, zur L333. Diese überquert man und läuft auf einem Single Trail mit Aussicht auf das Siegtal den Berghang entlang in Richtung (Paraglider) Absprungstelle, von der man eine hervorragende Aussicht hat.
Die blaue Siegsteigbeschilderung führt einen wieder auf den Singletrail, den man zuvor verlassen hat um zum Absprungplatz zu gelangen. Kurze Zeit später biegt der Steig sehr stark nach links ab. Zum jetzigen Zeitpunkt fehlt eine Markierung die darauf hinweist und man sähe den korrekten Wegverlauf nur, wenn man seinen “Hals verdreht”.  Für uns bedeutete dies eine weitere Extrarunde entlang des Hanges. Aber immerhin ist der Singletrail so schön, dass man über die zusätzlichen Meter nichtmals sonderlich verärgert ist.

 Ausblick auf die Sieg Aussichtspunkt Absprungplatz Auf zum Verlaufen... Siegsteig Etappe 8 - Zu weit gelaufen...

Der offizielle Weg führt hingegen sehr steil den Berg hinunter, ehe man auf einen breiteren Wanderweg stößt. Zur Zeit ist dieser sehr stark von Waldarbeitern mit ihren Maschinen beansprucht. Auch hier fehlt wieder eine Markierung des Siegsteiges, in welche richtung es wohl weitergeht. Nachdem ich erfolglos ein kleines Stück rechts abgebogen bin, um zu schauen ob ein Schild erkennbar ist, entschlossen wir uns in die Richtung links vom Abstieg zu laufen. Ein paar hundert Meter weiter entdeckten wir dann auch wieder eine Markierung und waren froh die richtige Entscheidung getroffen zu haben.  Der Weg führt uns ein wenig später an Hurst vorbei.
Bis nach Au erwarten einen an dieser Stelle noch zwei nennenswerte Anstiege. Der erste zieht sich scheinbar endlos einen asphaltierten Weg hoch.

Siegsteig Etappe 8 - Kein Schild in Sichtweite... SiegsteigEtappe 8 - Die Steigung nimmt kein Ende... Siegsteig Etappe 8 - Hier gehts links, weiter bergauf. Siegsteig Etappe 8 - Kurzer Ameisenbesuch beim pausieren..

Der zweite Anstieg geht recht steil, wenn auch nur kurz, durch den Wald. Kurz vor Au sieht man den langersehnten Bahnhof. Man schaut allerdings wie ein kleines Kind, welchen man den Lolly wegnimmt, wenn man dann sieht, dass der Siegsteig nicht direkt darauf zuführt, sondern sich erstmal abwendet um noch eine Minischleife zu machen. Das letzte Stück ist zur Zeit kaum wanderbar, da überall sehr tiefe Matschspuren von schweren Arbeitsgerät sind. Aber wir laufen ja und so ging es  recht zügig zum Ufer der Sieg um dann kurze Zeit später am Bahnhof anzukommen.

Siegsteig Etappe 8 - Das letzte harte Stück wird eingeleitet Kurz vor dem Bahnhof Au (Sieg) An der Sieg entlang

Au (Sieg) hat den Vorteil, dass es eine Endhaltestelle der Bahnlinie S12 ist. So konnten wir im warmen Wagon auf die Rückfahrt warten. Von Dattenfeld Bahnhof ging es dann noch ein kurzes Stück zum Auto zurück.

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