Wir fahren Rennrad: Auf zum Laacher See

Meine Freundin und ich haben Zuwachs bekommen: ein schneidiges, helles, freundliches, leichtes und sympathisches Rennrad gesellt sich seit ein paar Tagen zu unserer Sportausrüstung. Das Rädchen musste natürlich gleich eingeweiht werden. Nach einer äußerst kurzen Eingewöhnungstour für die Klickpedalen ging es auf der ersten richtigen Ausfahrt auch direkt mal auf eine konditionsmässig schon anstrengendere Strecke. Tapfer hat meine Freundin in die Heldenkurbel getreten und die ersten 900 Hm mit der Neuen absolviert. Bei unserem Start in Bad Godesberg ging es die Pecher Landstraße über Pech, Villip, Arzdorf, Fritzdorf auf die Abfahrt durch Nierendorf in Richtung Bad Neuenahr. Dort genoßen wir in der Fußgängerzone ein Minieis ehe es am Waldkrankenhaus entlang die lange Steigung in Richtung Königsfeld ging. Ich liebe die Fahrt ins wunderschöne Ahrtal mit dem Rennrad und noch mehr liebe ich die anschließende Steigung nach Königsfeld. Wenn man oben ankommt, öffnet sich der Wald und offenbart den Blick über die weiten Felder der Eifel. Ab da erhalte ich immer ein mildes Gefühl von Freiheit auf den Rad. So sehr ich das Laufen durch Wald, Schlucht und Berg mag, so sehr mag ich auch das Rennradfahren über offene Felder über verlassene Landstraßen.

Eigentlich war eine Heimfahrt über das Schalkenbachtal geplant, aber spontan entschieden wir uns dazu in Richtung des Laacher Sees zu fahren um dann die letzten Kilometer am Rhein zu bewältigen. Also immer den Schildern nach Maria Laach nach und nach einigen weiteren Hügeln und Abfahrten kamen wir dann tatsächlich am Laacher See an, den streiften wir nur kurz und fuhren durch Wassenach zurück in Richtung Brohl-Lützing zum Rhein. Den Rheinverlauf folgten wir dann noch bis Bad Breisig ehe wir uns an diesem Tag dazu entschlossen den restlichen Teil der flachen “hämorrhoiden” Strecke (wegen ihrer Bodenwellen) am Rhein ein wenig durch den Regionalexpress bis Rolandseck abzukürzen. Von dort ging es dann die letzten Kilometer wieder mit dem Rad weiter nach Hause.

Auf dem Tacho blieben schlussendlich etwas über 80 Kilometer bei fast 900 Höhenmetern in knapp über 4 Stunden stehen. Nicht schlecht für ein erstes Rennradabenteuer.

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