Ab durch den Tunnel

Nach der Petersbergrunde kam ich erst mittwochs am 22.01 wieder zum Laufen. Nach einem kurzem Meet&Greet im Auto meiner Freundin, ging es wie vorgenommen in den Kottenforst. Im Auto ist meine neulich geflickte Taschenlampe runtergefallen. Mit dem Resultat, dass sie nach ca. 200 m wegen eines gelösten Kontaktes den Geist aufgab. Gott sei dank hatte ich wegen der doch recht starken Dunkelheit in dieser Nacht noch eine Stirnlampe dabei, so dass ich meinen Lauf fortsetzen konnte.

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Hinauf in den Kottenforst ging es diesesmal durch den etwas unheimlichen Friesdorfer Tunnel: Soweit ich weiß handelt es sich um einen Kanal, in dem früher einmal ein Flüßchen entlang geführt wurde. Heute bietet der Kanal Platz für einen der unheimlichsten und direktesten Aufstiege in den Kottenforst. Zahlreichen totenkopfgespickten Warnungen zum trotz ging es dennoch in den Kottenforst hoch. Während mein Puls ziemlich korreliert miden den erlaufenen Höhenmetern war, fragte ich mich schon, ob das ganze denn immer so anstrengend war?
Mitnichten. Es ist erstaunlich, wie schnell man abbauen kann. Es ist jedoch auch erstaunlich wie schnell man Kondition wieder aufbauen kann. Ersteres weiß ich zwar seit diesem Mittwoch mit Gewißheit, zweiteres möchte ich jedoch glauben. Also Zähne zusammenbeissen und durch. Das Wissen, dass der Kottenforst nicht ewig hoch sein kann, verleitet dazu bis zum Ende durchzulaufen und irgendwann sind auch die Strapazen geschafft. Oben angekommen ist nichts mehr zu tun: Flachland. Deshalb schnell die Annaberger Straße runter und nochmal in den Wald rein. Dort ein paar kleinere Runden gedreht. Devise: möglichst wenig Trainingszeit für möglichst viele Höhenmeter in dieser Nacht absolvieren.

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Fazit: es ist ganz schön anstrengend. 500 hm waren geplant, geschafft habe ich 2/3 davon. Aber jeder Lauf bringt einen wieder weiter nach vorne, auch wenn es bei dieser Anstrengung ganz schön demotivierend sein kann.

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