Wochenenden sind zum Ausschlafen da. Und zur Erholung. Enstsprechend spät und verträumt ging es deshalb mit meiner Freundin erst zur späten Mittagszeit an diesem Samstag aus dem Bett.
Eine etwas längere Tour stand an. Ich schlug vor es einmal mit dem Rotweinwanderweg an der Ahr entlang aufzunehmen um unseren dieswöchigen
Ich liebe die Gegend. Zum einen ist für mich auf dem Rennrad die Auffahrt von Bad Neuenahr in Richtung Königsfeld das Tor in die Freiheit, zum anderen ist es auch unheimlich schön einfach so zwischen den Weinbergen herzufahren. Bisher kannte ich die Perspektive allerdings nur vom Tal aus: in den Weinbergen selber bin ich hingegen noch nie gewesen.
Nachdem wir uns einen Notdürftigen Laufrucksack mit einigen Zuckerstangen und Gebäck sowie wasser gefüllt haben, ging es in das Auto in Richtung Bad Bodendorf. Von dort startet der insgesamt ca. 38 km lange Rotweinwanderweg mit Endpunkt Altenahr. Unterwegs im Godesberger Tunnel wunderte ich mich noch, wie das Navi im Tunnel die Position des Autos tracken kann, da blitzte es kurz orangen auf: wir wurden geblitzt. Ein Blick auf den Tacho zeigte, dass wir nur minimal über 50 gefahren sein können. Hoffentlich ist das Bild wenigstens etwas geworden. Ärgerlich aber nicht schlimm. Bad Bodendorf hätten wir hingegen wohl auch ohne Navi gefunden.
In Bad Bodendorf stellten wir das Auto am Bahnhof ab, schauten kurz auf den Abfahrtplan, wie lange wir denn für unsere Tour maximal Zeit hätten um wieder mit der Bahn zum Auto zu gelangen. Die Bahnen fahren bis spät in die Nacht. Es ging somit ohne Zeitdruck auf den Rotweinwanderweg. Wir beschlossen sämtliche Anstiege zu gehen, alles andere jedoch im locker laufenden Tempo zurückzulegen. Ein erster Eindruck für meine Freundin, wie es sich denn nachher anfühlt auf härteren Trails zu laufen. Von Trail war auf dem Stück noch kaum eine Spur. In meiner wagen Erinnerung befinden sich auf den ersten 18 km, die wir an diesem Tag gelaufen sind ein Asphaltanteil von ca. 80%. Die Teilstrecke wird zum Ende hin jedoch immer schöner.
Da bei Ahrweiler die Dunkelheit begann einzubrechen und die schnuckelige kleine Stadt innerhalb der Stadtmauer auch einen Besuch wert ist, ging es bei km 18 vom Rotweinwanderweg runter nach Ahrweiler. Dort haben wir dann auf die schnelle ein Kiosk für eine Belohnungscola gesucht. Soviel zur Sportlernahrung 😉
Insgesamt war dies bis dato der längste Lauf. Durch die Gehpassagen war er dabei auch nichtmals so anstrengend. Ich freu mich bereits auf das zweite Teilstück. Denn ich weiß, ab nun beginnt das eigentliche Ahrtal.







