Als ob so nen Berglauf nicht genug wäre. Am Tag zuvor noch auf dem Wank, klingelte am Sonntag schon wieder gegen 8 Uhr der Wecker. Es stand mein erster offizieller Halbmarathon an. Der TG Viktoria Augsburg lud zum 28. SWA-Straßenlauf durch den Siebentischwald in Augsburg. Der 21.1 km lange Lauf stand nicht nur Breitensportlern offen, sondern war auch ein Lauf für die Meisterschaften Kreis Mittel- und Nordschwaben. Dementsprechend waren einige sehr ambitionierte Läufer zu erwarten, die den Streckenrekord von 1:07 h knacken wollten.
Zusammen mit meinem Burder waren wir um ca. halb Zehn am Parkplatz der Bezirkssportanlage Süd um unsere Startnummern abzuholen, die wir im Auto fix an unsere Kleidung anbrachten.
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Danach ging es in Richtung des offiziellen Starts, der um Punkt 10 Uhr war. An diesem Morgen sollte es ständig regnen. Wir peilten eine Zeit von ca. 2h15Minuten an und ordneten uns deshalb zum Start relativ weit hinten ein. Für mich war der Lauf ohnehin nur ein weiterer Trainingslauf und außerdem waren die Beine noch etwas schwer von der Wank, den wir am Vortrag bestiegen haben. Schon bald fingen wir jedoch an die ersten Menschentrauben zu überholen. Auf den ersten Kilometern hatte ich dabei noch recht starke Probleme mit den Schuhen und den Füßen, waren es doch meine ersten richtigen Straßenkilometer seit langer Zeit und sowohl das Schuhwerk als auch der Straßenbelag gänzlich ungewohnt für mich.
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Der Lauf war vom Ambiente überraschend abwechslungsreich für einen Straßenlauf. Man drehte insgesamt zwei Runden. Die Runden führten dabei durch den Siebentischwald um Siebenbrunn auf die Siebenbrunner Straße, machte dann eine links Wendung an der Ecke der Krankenhausstraße in Siebenbrunn. Dann ging es alsbald nochmals links Hugenottenstraße entlang wieder in Richtung Start. Der Asphalt der Straße wurde sogar an einer Stelle gegen Wirtschaftsweg eingetauscht, was mich persönlich freute.
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Verpflegungsstationen waren ca. alle 5 KM auf der Strecke. Es fehlte also an nichts. Einzig auf den stetigen Regen hätte man an diesem Tag verzichten können, der einige male bei mir für nasse Füße gesorgt hat. Wir kamen mit einer fast glatten 5er Pace nach 1:46 h im Ziel an, wo wir namentlich in Empfang genommen wurden. Damit waren wir zwar knapp 30 Minuten langsamer als der Schnellste, Andrew McLeod, der das Ziel bereits nach 1:12h erreichte, allerdings auch 30 Minuten schneller als geplant.
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Meine außergewöhnliche Startnummer, die 666, hab ich als Andenken mit nach Hause genommen. Generell bin ich zufrieden mit meinem ersten offiziellen Halbmarathon. Auffalend war für mich auch, dass auf einer solchen Veranstaltungen schon eine völlig anderes Klientel mitläuft als bei Trailläufen.


























