Rheinburgenweg Etappe 3: Von Bad Breisig nach Andernach

Zurück nach Bad Breisig

Nach dem MUT zum WUT sollte an diesem Wochenende doch mal wieder eine kleine Runde gelaufen werden. Das Wetter war stabil warm, wenn auch bewölkt nur wir waren viel zu spät aus den Federn gekommen um noch irgendeinen weit entfernten Trail aufzusuchen. Also beschlossen wir kurzerhand die dritte Etappe des Rheinburgenweges einmal gemeinsam abzulaufen. Vor einigen Tagen lief ich ja bereits das erste Stück bis Bröhl-Lützing und stellte fest, dass die Etappe endlich so ist, wie ich mir den Rheinburgenweg vorgestellt habe. Unser Tagesziel war es bei Andernach den Kaltwassergeysir zu besichtigen. Um es vorweg zu nehmen: Das Tagesziel wurde nicht erreicht. Auch dafür waren wir zu spät unterwegs. Die Tour an sich war dennoch sehr schön, aber dazu nun mehr.

Von Bad Breisig nach Bröhl-Lützing

Auch nachdem ich die Teilstrecke der dritten Etappe nun in relativ kurzer wiederholt abgelaufen bin, finde ich sie dennoch gut. Der Quellenweg führt zweitweise über einen wunderbaren Singletrail und verläuft sehr einladend und abwechslungsreich bis zur Burg Brohleck, vorbei an der Reuterslei, wo wir diesesmal gemeinsam sogar komplett oben am Aussichtspunkt waren.
Kurz hinter der Burg Brohleck läuft man hinab nach Bröhl-Lützing. Diesesmal war jedoch nicht am Bahnhof stop für mich, sondern wir folgten dem Weg weiter.20140413_Rheinburgenweg_Etappe3_036

Von Bröhl-Lützing nach Andernach

Bröhl-Lützing durchquert man nur kurz, ehe der Weg wieder auf einen schmalen Pfad die Höhe sucht. Der Aufstieg ist bombastisch schön und erinnert stark an die Aufstiege an den Weinbergen der Moselgegend. Von überall bietet sich der Weitblick ins Tal, so dass man schön sehen kann, was man alles denn im Schweiße hinter sich gelassen hat. Zudem ist von der Pflanzenwelt mittlerweile der späte Frühling ausgebrochen, was das durchlaufende Landschaftsbild nocheinmal reizvoller macht. Der Weg verbleibt jedoch nicht die ganze Zeit schmalpfadig sondern wird in Richtung Alkerhof wieder ein wenig breiter.


Kurz hinter dem Hof erwartet einen jedoch das nächste Highlight: Eine Lehrpfad and dem Informationen zum historischen Steinabbau gegeben werden. Es ist fast unmöglich hier sein Tempo nicht zu reduzieren und nicht zumindest einige der Informationstafeln zu lesen. Einige Kilometer nach dem Lehrpfad wechselt der Wald wieder in offene und weite Felder, auf denen mittlerweile der Raps in hellen, kräftigen Gelb erleuchtet. MAn hat zwar auf dem Asphalt nicht das Gefühl irgendwie voranzukommen, doch ehe man darüber nachdenken kann, warum man sich mittlerweile so langsam bewegt ist man wieder im Wald in Richtung Namedy. Dort wurde uns von einem Anwohner gesagt, dass wir die letzte Fähre zum Geysir wohl verpassen würden aber noch eine kleine Chance hätten vom Wald aus das Spektakel zu begutachten. Also nichts wie wieder hoch in den Wald, wenn auch auf breiteren Wegen diesesmal. Natürlich wurden wir für den dabei überwundenen Anstieg nicht mit dem Blick auf die Aktivität des Geysirs entschädigt. Dafür war mittlerweile jedoch auch klar, warum wir langsamer wurden: der Hunger machte sich breit und wir hätten wohl vor dem Lauf doch etwas essen sollen. Die Etappe ist insgesamt schon fordernd gewesen. Nach dem Anstieg läuft man auf ein offenes Feld. Von dor geht es in Richtung Andernach. Irgendwo haben wir aufgehört den Schildern des Rheinburgenweges zu folgen und bahnten uns unseren direkten Weg zum Bahnhof vorbei an einer Pferde- und Büffelzucht. Dabei sind wir das komplette letzte Stück gewandert statt gelaufen, was den Eindruck verstärkte, dass es sich ewig ziehen würde. Da der Zug erst nach einer längeren Wartezeit eintreffen sollte, beschlossen wir noch eine Kleinigkeit in einem der umliegenden Schnellrestaurants zu essen.

20140413_Rheinburgenweg_Etappe3_001
Insgesamt war die Etappe des Rheinburgenweges schon sehr schön, auch wenn sie zeitweise immernoch eher langweiligere Wegstücke aufweist. Hierhin würde ich dennoch noch einmal zurückkehren.
Leider gibt es auf den nächsten Etappen keine perfekte Verkehrsanbindung in Form von Bahnhöfen mehr, weshalb das Projekt Rheinburgenweg erstmal weiter nach hintengeschoben werden muss.

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