Brav gewartet, bis sich die schweren Beine vom Rosenmontagslauf erholt haben, ging es heute Abend bei schönstem Wetter in den Kottenforst um mich weiter am hoch und runter zu trainieren.
Zwar war ich zu der Uhrzeit in diesem Gebiet der einzige Läufer, wohl waren aber relativ viele Menschen mit ihren Hunden zum spazieren unterwegs. Da ich fleißig meine Runden drehte, sah ich so manche bis zu dreimal wieder. Trotz meiner latenten Angst vor Hunden beim Laufen gab es jedoch keinerlei Zwischenfälle. Dennoch hat sich irgendein Scherzkeks immer mal wieder erlaubt kleinere Baumstämme quer über den Weg zu legen, so dass man ab und an – auch während des Aufstieges – hüpfen musste. Der störenste versperrt jedoch schon seit Wochen den Weg. Man kommt gerade aus der härtesten Steigung raus und hat nur noch wenige Meter nach oben vor sich, hindert einen ein recht großer Baumstamm daran die Füße fallen zu lassen und über den Boden zu schleifen. Dort heißt es mit letzter Kraft über den Baumstamm hinwegzuspringen.
Langsam fangen schon vereinzelnd die Bäume an zu blühen. Der Frühling kann also kommen.
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Trotz des nun recht lange anhaltenden guten Wetters ist der Weg immernoch sehr matschig, an den Rändern wird er jedoch zunehmend fester. Insgesamt ging es für mich 6 mal auf die Höhen des Kottenforstes, also insgesamt 700 hm auf insgesamt etwas mehr als 11 km. Das Verhältnis stimmt auf der Strecke, wohl würde ich mir jedoch einen Trainingsberg in unmittelbarer Nähe wünschen, an dem es mehr als 100 Meter am Stück in die Höhe geht.
Mit dabei war wieder mein Laufgürtel, gefüllt mit der Kamera, Schlüssel und zwei 0.5er Softflasks. Auch wenn ich nach der sechsten Runde tatsächlich Wasser aus einer der Softflasks konsumiert habe, ging es mehr darum mit dem zusätzlichen Gewicht zu laufen.









